Internet Control Message Protocol: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 13. Juli 2009, 17:46 Uhr

Das Internet Control Message Protocol / ICMP ist ein Teil der Internetprotokollfamilie und dient in einem Rechnernetz zum Austausch von Informations- und Fehlermeldungen über das Internet Protocol. ICMP befindet sich auf derselben OSI-Modell-Ebene wie das IP, auf dem Network-Layer (Ebene 3). ICMP-Nachrichten werden beim Versand im Datenteil von IP-Datagrammen eingekapselt. Dabei sind im IP-Header der Servicetyp immer 0 und die Protokollnummer immer 1.

Es wird von jedem Router und jedem Rechner erwartet, ICMP "sprechen" zu können. Die meisten ICMP-Pakete enthalten Diagnose-Informationen, sie werden vom Router zur Quelle zurückgeschickt, wenn der Router Pakete verwirft, etwa weil das Ziel nicht erreichbar ist, die TTL abgelaufen ist usw. Es gilt der Grundsatz, dass ein ICMP-Paket niemals ein anderes ICMP-Paket auslöst - wenn ein ICMP-Paket nicht zugestellt werden konnte, wird das also nicht durch ein weiteres ICMP-Paket signalisiert. Eine Ausnahme zu diesem Grundsatz bildet die Echo-Funktion. Echo-ICMP-Pakete werden zum Beispiel durch den Shell-Befehl ping versendet, um festzustellen, ob ein bestimmter Rechner im Rechnernetz erreichbar ist.

Die Befehle icmpmon und icmpinfo beobachten auf dem lokalen Rechner die eintreffenden ICMP-Pakete.

Weblinks

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