Züri West: Unterschied zwischen den Versionen

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{{country1|CH}} Schweizer Mundartrockgruppe
{{country1|CH}} Schweizer Mundartrockgruppe ; gegründet 1984


Ihre CD <i>Arturo Bandini</i> (1991) enthielt mit "Nei säget söue mir" wiederum ein unveröffentlichtes Lied von [[Mani Matter]] sowie mit "Dr Summer isch vrbii" ein Lied zur Zeit: "Solang no Chole chöme we me ds Chärtli inelaat..." Ausserdem enthielt das Album Cover-Versionen von Liedern von Lyle Lovett und Paul Kelly.
Kuno Lauener, Sam Mumenthaler, Küse Fehlmann und Peter Schmid aus Bern traten 1984 erstmals als <b>Sweet Home Pyjamas</b> und einige Wochen später als <b>Gianni Pannini</b> auf. Am 9. Februar 1984 gründeten sie zusammen mit Peter von Siebenthal (Gitarre) schliesslich <b>Züri West</b>; der Name ist dabei als ironische Umschreibung der Schweizer Hauptstadt Bern gedacht, die (süd-)westlich der grössten Schweizer Stadt Zürich liegt.


Auf der Live-CD <i>Winter tour</i> (1992) sind satte 21 Titel enthalten, darunter eine Kurzversion von [[Elvis Presley]]'s bzw. Big Mama Thornton's "Hound dog" unter dem Titel "Souhung" sowie ein Medley mit "You can't always get what you want" von den [[Rolling Stones]].
1985 wurde auf der Maxi-Single <i>Splendid</i> ein Konzertmitschnitt veröffentlicht. Mit Liedern wie "Flachgleit" und "Hansdampf" lieferten sie quasi den Soundtrack zu den Jugendunruhen rund um das [http://de.wikipedia.org/wiki/Zaffaraya Zaffaraya-Areal] und den kulturpolitischen Kampf für das [http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturzentrum_Reithalle Kulturzentrum Reithalle] in Bern. 1987 erschien dann das erste Album <i>Sport und Musik</i>.


Die CD <i>Züri West</i> (1994) mit dem Hit "I schänke dr mis Härz" verkaufte sich über 150'000 mal.
Bereits mit dem zweiten Album <i>Bümpliz–Casablanca</i> (1989) erreichten Züri West Platz 1 der Schweizer Hitparade. Das dritte Album <i>Elvis</i> (1990) wurde mit einer Goldenen Schallplatte für 25'000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet. Fast ebenso erolgreich war das vierte Album <i>Arturo Bandini</i> (1991), benannt nach einer Romanfigur des Schriftstellers [http://de.wikipedia.org/wiki/John_Fante John Fante] (1909-1983). Mit "Nei säget söue mir" enthielt auch dieses Album wiederum ein unveröffentlichtes Lied von [[Mani Matter]] sowie mit "Dr Summer isch vrbii" ein Lied zur Zeit: "Solang no Chole chöme we me ds Chärtli inelaat..." Ausserdem enthalten waren Cover-Versionen von Liedern von Lyle Lovett und Paul Kelly.


Ihr im Frühling 1996 in Philadelphia aufgenommenes und von Stiff Johnson produziertes Album <i>Hoover Jam</i> enthielt erstmals auch ein französisches Lied, "Un jour comme un autre", ausserdem eine Coverversion von Stiff Johnson's "Sheila". Insgesamt fällt das Album gegen den Vorgänger deutlich ab, obwohl viel vom "Vogle" und von "Spermafischli" die Rede ist.
Auf dem fünften Album <i>Winter tour</i> (1992) waren satte 21 Titel enthalten, darunter eine Kurzversion von Big Mama Thornton's "Hound dog" unter dem Titel "Souhung" sowie ein Medley mit "You can't always get what you want" von den [[Rolling Stones]].
 
In der darauffolgenden Pause wurde Silvio Silfverberg am Schlagzeug von Gert Stäuble abgelöst. Die Single <i>I schänke dr mis Härz</i> (1994) aus dem sechsten Album <i>Züri West</i> (1994) wurde zum bislang grössten Hit der Gruppe. Das Album verkaufte sich über 150'000 mal. Mit dem in Philadelphia (USA) von Stiff Johnson produzierten siebten Album <i>Hoover jam</i> (1996) versuchten sich Züri West vom Image der Hitband zu distanzieren. Erstmals war darauf auch ein französisches Lied, "Un jour comme un autre", enthalten; ausserdem eine Coverversion von Stiff Johnson's "Sheila". Insgesamt fiel das Album jedoch gegen den Vorgänger deutlich ab, obwohl viel vom "Vogle" und von "Spermafischli" die Rede war. Das achte Album hiess dann <i>Super 8</i> (1999).
 
In den folgenden zwei Jahren verliessen Peter von Siebenthal (Gitarre) und Martin Gerber (Bass) die Gruppe. Sie wurden durch Tom Etter (Gitarre), Jürg Schmidhauser (Bass) und Oli Kuster (Tasteninstrumente) ersetzt. Im Titellied des neunten Albums <i>Radio zum Glück</i> (2001) kritisierten Züri West das Musikprogramm von Radio DRS 3. Der Film <i>Züri West, am Blues vorus...</i> (2002) beschäftige sich mit der Entstehung dieses Albums.
 
Nach der Zusammenstellung <i>Retour</i> (2004) erschien noch im selben Jahr das kommerziell erneut sehr erfolgreiche zehnte Album <i>Aloha from Züri West</i> (2004). Erst fast vier Jahre später erschien das elfte Album <i>Haubi Songs</i> (2008).
 
Am 14. März 2009 spielten Züri West zum 110. Geburtstag des Fussballvereins BSC Young Boys unter dem Pseudonym <b>The Häberlis</i> (inspiriert durch Stürmerlegende Thomas Häberli) vor über 25'000 Zuschauenden im Wankdorf-Stadion in Bern.


=== Besetzung ===
=== Besetzung ===


* Kuno Lauener (Gesang), Gert Stäuble (Schlagzeug), usw.
* <b>1984-1986:</b> Kuno Lauener (Stimme), Sam Mumenthaler (Schlagzeug), Peter Schmid (Bass), Peter von Siebenthal (Gitarre)
* <b>1986-1992:</b> Martin Gerber (Bass), Kuno Lauener (Stimme), Peter von Siebenthal (Gitarre), Martin Silvio Silfverberg (Schlagzeug)
* <b>1993-2000:</b> Martin Gerber (Bass), Kuno Lauener (Stimme), Peter von Siebenthal (Gitarre), Gert Stäuble (Schlagzeug)
* <b>seit 2000:</b> Tom Etter (Gitarre), Markus Fehlmann (Gitarre), Kuno Lauener (Stimme), Jürg Schmidhauser (Bass), Gert Stäuble (Schlagzeug)


== Diskografie ==
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Version vom 26. November 2009, 02:13 Uhr

Schweizer Mundartrockgruppe ; gegründet 1984

Kuno Lauener, Sam Mumenthaler, Küse Fehlmann und Peter Schmid aus Bern traten 1984 erstmals als Sweet Home Pyjamas und einige Wochen später als Gianni Pannini auf. Am 9. Februar 1984 gründeten sie zusammen mit Peter von Siebenthal (Gitarre) schliesslich Züri West; der Name ist dabei als ironische Umschreibung der Schweizer Hauptstadt Bern gedacht, die (süd-)westlich der grössten Schweizer Stadt Zürich liegt.

1985 wurde auf der Maxi-Single Splendid ein Konzertmitschnitt veröffentlicht. Mit Liedern wie "Flachgleit" und "Hansdampf" lieferten sie quasi den Soundtrack zu den Jugendunruhen rund um das Zaffaraya-Areal und den kulturpolitischen Kampf für das Kulturzentrum Reithalle in Bern. 1987 erschien dann das erste Album Sport und Musik.

Bereits mit dem zweiten Album Bümpliz–Casablanca (1989) erreichten Züri West Platz 1 der Schweizer Hitparade. Das dritte Album Elvis (1990) wurde mit einer Goldenen Schallplatte für 25'000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet. Fast ebenso erolgreich war das vierte Album Arturo Bandini (1991), benannt nach einer Romanfigur des Schriftstellers John Fante (1909-1983). Mit "Nei säget söue mir" enthielt auch dieses Album wiederum ein unveröffentlichtes Lied von Mani Matter sowie mit "Dr Summer isch vrbii" ein Lied zur Zeit: "Solang no Chole chöme we me ds Chärtli inelaat..." Ausserdem enthalten waren Cover-Versionen von Liedern von Lyle Lovett und Paul Kelly.

Auf dem fünften Album Winter tour (1992) waren satte 21 Titel enthalten, darunter eine Kurzversion von Big Mama Thornton's "Hound dog" unter dem Titel "Souhung" sowie ein Medley mit "You can't always get what you want" von den Rolling Stones.

In der darauffolgenden Pause wurde Silvio Silfverberg am Schlagzeug von Gert Stäuble abgelöst. Die Single I schänke dr mis Härz (1994) aus dem sechsten Album Züri West (1994) wurde zum bislang grössten Hit der Gruppe. Das Album verkaufte sich über 150'000 mal. Mit dem in Philadelphia (USA) von Stiff Johnson produzierten siebten Album Hoover jam (1996) versuchten sich Züri West vom Image der Hitband zu distanzieren. Erstmals war darauf auch ein französisches Lied, "Un jour comme un autre", enthalten; ausserdem eine Coverversion von Stiff Johnson's "Sheila". Insgesamt fiel das Album jedoch gegen den Vorgänger deutlich ab, obwohl viel vom "Vogle" und von "Spermafischli" die Rede war. Das achte Album hiess dann Super 8 (1999).

In den folgenden zwei Jahren verliessen Peter von Siebenthal (Gitarre) und Martin Gerber (Bass) die Gruppe. Sie wurden durch Tom Etter (Gitarre), Jürg Schmidhauser (Bass) und Oli Kuster (Tasteninstrumente) ersetzt. Im Titellied des neunten Albums Radio zum Glück (2001) kritisierten Züri West das Musikprogramm von Radio DRS 3. Der Film Züri West, am Blues vorus... (2002) beschäftige sich mit der Entstehung dieses Albums.

Nach der Zusammenstellung Retour (2004) erschien noch im selben Jahr das kommerziell erneut sehr erfolgreiche zehnte Album Aloha from Züri West (2004). Erst fast vier Jahre später erschien das elfte Album Haubi Songs (2008).

Am 14. März 2009 spielten Züri West zum 110. Geburtstag des Fussballvereins BSC Young Boys unter dem Pseudonym The Häberlis (inspiriert durch Stürmerlegende Thomas Häberli) vor über 25'000 Zuschauenden im Wankdorf-Stadion in Bern.

Besetzung

  • 1984-1986: Kuno Lauener (Stimme), Sam Mumenthaler (Schlagzeug), Peter Schmid (Bass), Peter von Siebenthal (Gitarre)
  • 1986-1992: Martin Gerber (Bass), Kuno Lauener (Stimme), Peter von Siebenthal (Gitarre), Martin Silvio Silfverberg (Schlagzeug)
  • 1993-2000: Martin Gerber (Bass), Kuno Lauener (Stimme), Peter von Siebenthal (Gitarre), Gert Stäuble (Schlagzeug)
  • seit 2000: Tom Etter (Gitarre), Markus Fehlmann (Gitarre), Kuno Lauener (Stimme), Jürg Schmidhauser (Bass), Gert Stäuble (Schlagzeug)

Diskografie

|- |- |- | rowspan=2 | 1989.05 || Züri West || LP || || CH: Westinger / || rowspan=2 | CH #1 |- | colspan=4 | |- | rowspan=2 | 1990.06 || Züri West || LP || || CH: Westinger / || rowspan=2 | CH #15 |- | colspan=4 | |- | rowspan=2 | 1991.11 || Züri West || CD || || CH: Westinger / 151191-2 || rowspan=2 | CH #4 |- | colspan=4 | |- | rowspan=2 | 1992.11 || Züri West || CD || || CH: Weltrekords / 211192-2 || rowspan=2 | CH # 10; Live |- | colspan=4 | |- | 1993 || || CD || || CH: Nimmerland, WWF 2787.00 / ||
  • Dr Summer isch vrbii
|- | 1994.04 || Züri West || CD Single || || CH: Weltrekords || CH #4 |- | rowspan=2 | 1994.05 || Züri West || CD || || CH: Weltrekords / 100594-2 || rowspan=2 | CH #1 |- | colspan=4 | |- | 1994.09 || Züri West || CD Single || [Remixed] || CH: Weltrekords || CH #10 |- | 1996.04 || Züri West || CD Single || / Rimini || CH: Weltrekords || CH #26 |- | rowspan=2 | 1996.05 || Züri West || CD || || CH: Weltrekords / 110596-2 || rowspan=2 | CH #2 |- | colspan=4 | |- | 1999.02 || Züri West || CD Single || / Echo || CH: Weltrekords || CH #27 |- | rowspan=2 | 1999.03 || Züri West || CD || || CH: Weltrekords / 60399-2 || rowspan=2 | CH #2 |- | colspan=4 | |- | rowspan=2 | 2001.08 || Züri West || CD || || CH: || rowspan=2 | CH #1 |- | colspan=4 | |- | rowspan=2 | 2003.11 || Züri West || CD || || CH: || rowspan=2 | CH #4 |- | colspan=4 | |- | 2004.05 || Züri West || CD Single || || CH: || CH #14 |- | rowspan=2 | 2004.06 || Züri West || CD || || CH: || rowspan=2 | CH #1 |- | colspan=4 | |- | 2004.10 || Züri West || CD Single || / Pünktli || CH: || CH #73 |- | 2007 || Züri West || CD Single || || CH: || CH #5 |- | 2008.01 || Züri West || CD Single || || CH: || CH #44 |- | rowspan=2 | 2008.01 || Züri West || CD || || CH: || rowspan=2 | CH #1 |- | colspan=4 | |}

Konzertdaten

  • 1999: 13.08. CH-Zofingen, "Heitere Open Air" - 20.08. FL-Vaduz, Little Big One - 21.08. CH-Ebikon / LU, Open Air - 22.08. CH-Zurzach, Openair - 27.-29.08. CH-Rubigen bei Bern, Mühle Hunziken - 03.09. CH-Brig, Pfarreizentrum - 05.09. CH-Zürich, Kaufleuten - 08.-09.09. CH-Thun, Mokka (im Garten) - 10.09. CH-Bern, "Mattefest" - 11.09. CH-Dornach / SO, "Dorneck Open Air" - 16.09. DE-Konstanz, Kulturladen - 23.09. CH-Uster, Stadthofsaal - 24.09. CH-Horgen, Schinzenhof - 25.09. CH-Herisau, Kälblihalle - 01.10. CH-Solothurn, BZ Altes Spital

Weblinks

Datum Interpret Format Titel Bestellnummer Anmerkungen

Vorlage:Diskografie-Album

Vorlage:Diskografie-Album

Bümpliz-Casablanca

Sound Service

Drück ab / Redt si no vo mir / Senne / Fritig / Königin / Bis i zrügg bi / Bümpliz-Casablanca / Henry / Fisch / Heiwäg / Radio Fès / Aber dich... / Téléjournal

Elvis

Sound Service

Fiirabe / Elvis / Souhung (Hound dog) / Edgar / Fritz / Lue zersch wohär dass dr Wind wääit (Walk on the wild side) / Aui sii scho lang verschwunde / 1968 / Är hett se wöue gsee / Dr Mönsch isch wi dä / Pop-Star

Arturo Bandini

Sound Service

(Bitte Baby) Blib no chli bi mir / Bhauts eifach für dii / Es hätt es eerlechs Lied gä / Ghürate ha se nume wüu sie gliich usgseet wie du / Bi üs im Quartier / Abspann / Hütt hei sie wieder mau gwunne / Dr Arturo Bandini un i / Herrgott / Nei säget söue mir / Tod oder Venedig / Gump (I ha se niemee gsee) / Dr Summer isch vrbii

Winter Tour

Sound Service

Radio Svoboda / Dass es immer no schneit / Fritz / Nümm mit dir zämesii / I dene Jahr / Bümpliz-Casablanca / Gump / Edgar / Elvis / Senne / Bis i zrügg bi / Fisch / Züri West / Är het se wöue gseh / Come-On / Fritig / Souhung (Hound dog) / Switchboard Susan / No time this time / (Bitte Baby) Blib no chli bi mir ~ Lue zersch wohär dass dr Wind wääit ~ You can't always get what you want / 7:7 / Heiwäg

verschiedene Interpreten

Alperose und Rockgitarre (Die Volksmusik der anderen Schweiz)

Sound Service

I schänke dir mis Härz

Züri West

Sound Service

Vorspiel / Traffik / I schänke dr Mis Härz / Prinz / Blues / Zorro / Hanspeter / Entwickligsschtück / So wie denn i däm Summer / I ha di gärn gha / Toucher / Harry Klein / Amerika git's nid / Jazz (Work Song) / I verabschiede mi mau

I schänke dir mis Härz

Sofa

Hoover Jam

Sound Service

Hoover / Chlii / Mittufinger / Sofa / Ritigampfi / Un jour comme un autre / Idiot / Rimini / Allei uf e Mond / Cowboy / Sense / Hüt aus Nacht / Grossi Ohre / Sheila

Mojito

Super 8

Sound Service

Cruiser / Mojito / Glücklech / Echo / Mischtchäfer / Paris / Morge gäge Mittag / Zwöi Jahr / So cha me soöppis o säge / Aues vo mir / Rue Paradis / Boulevard / Chimo / Chasch mi

Radio Zum Glück

Sound Service

Monster / Obsi nidsi (Upside down) / [+ 11 weitere Lieder]

Retour (Best of)

Sound Service

Fingt ds Glück eim?

Aloha from Züri West

Sound Service

Römer

Fische versänke

Johnny und Mary

Haubi Songs

Sound Service

Herausgeber Sprache Webseitentitel Anmerkungen