Stephan Sulke: Unterschied zwischen den Versionen

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<b>Stephan Sulke</b> wurde als Sohn Berliner Eltern in China geboren, da seine seine Eltern vor den Nationalsozialisten geflüchtet waren. 1949 wollte die Familie nach Deutschland zurück, doch starb der Vater und seine Mutter heiratete in die Schweiz, so dass Stephan hauptsächlich dort aufwuchs. Gelegentlich kam er zu den Grosseltern nach Berlin und auch in die USA.
<b>Stephan Sulke</b> wurde als Sohn Berliner Eltern in China geboren, da seine seine Eltern vor den Nationalsozialisten geflüchtet waren. 1949 wollte die Familie nach Deutschland zurück, doch starb der Vater und seine Mutter heiratete in die Schweiz, so dass Stephan hauptsächlich dort aufwuchs. Gelegentlich kam er zu den Grosseltern nach Berlin und auch in die USA.


1963 erschien in Paris unter dem Namen <b>Steff</b> seine erste Single <i>Mon tourne-disque</i>, für die er den "Grand Prix du Premier Disque" erhielt. 1965 veröffentlichte er in den USA unter dem Namen <b>Steff Sulke</b> seine Single <i>Where did she go</i>, die vor allem in den Südstaaten erfolgreich wurde. Danach veröffentlichte bis 1967 weitere Singles in den USA, aber auch in Frankreich. Er wurde Gast im Fernsehen, bevor er 1967 wieder in die Schweiz zurückkehrte.
1963 erschien in Paris unter dem Namen <b>Steff</b> seine erste Single <i>Mon tourne-disque</i>, für die er den "Grand Prix du Premier Disque" erhielt. 1965 veröffentlichte er in den USA unter dem Namen <b>Steff Sulke</b> seine Single <i>Where did she go</i>, die vor allem in den Südstaaten Erfolg hatte. Danach gab er bis 1967 weitere Singles in den USA, aber auch in Frankreich heraus. Er wurde Gast im Fernsehen, bevor er 1967 wieder in die Schweiz zurückkehrte.


1969 baute er sein eigenes Tonstudio in Biel (Schweiz), wo er für Künstler aus der Jazz- und Pop-Szene Aufnahmen machte. 1972 gründete er eine Elektronik-Firma für Studiotechnik in London, die später nach Biel verlegt wurde. Er kaufte sich ein fahrbares Tonstudio zu und zeichnete Grossveranstaltungen professionell auf (unter anderem das "Montreux Jazz Festival"). Ebenfalls Anfang der 1970er Jahre begann an den Universitäten Zürich und Bern Rechtswissenschaften zu studieren, jedoch letztlich ohne Abschluss.
1969 baute er sein eigenes Tonstudio in Biel (Schweiz), wo er für Künstler aus der Jazz- und Pop-Szene Aufnahmen machte. 1972 gründete er eine Elektronik-Firma für Studiotechnik in London, die später nach Biel verlegt wurde. Er kaufte sich ein fahrbares Tonstudio zu und zeichnete Grossveranstaltungen professionell auf (unter anderem das "Montreux Jazz Festival"). Ebenfalls Anfang der 1970er Jahre begann an den Universitäten Zürich und Bern Rechtswissenschaften zu studieren, jedoch letztlich ohne Abschluss.

Version vom 21. November 2009, 03:43 Uhr

Stephan Sulke

Deutscher Liedermacher ; geboren 27. Dezember 1943 in Schanghai (China)

Stephan Sulke wurde als Sohn Berliner Eltern in China geboren, da seine seine Eltern vor den Nationalsozialisten geflüchtet waren. 1949 wollte die Familie nach Deutschland zurück, doch starb der Vater und seine Mutter heiratete in die Schweiz, so dass Stephan hauptsächlich dort aufwuchs. Gelegentlich kam er zu den Grosseltern nach Berlin und auch in die USA.

1963 erschien in Paris unter dem Namen Steff seine erste Single Mon tourne-disque, für die er den "Grand Prix du Premier Disque" erhielt. 1965 veröffentlichte er in den USA unter dem Namen Steff Sulke seine Single Where did she go, die vor allem in den Südstaaten Erfolg hatte. Danach gab er bis 1967 weitere Singles in den USA, aber auch in Frankreich heraus. Er wurde Gast im Fernsehen, bevor er 1967 wieder in die Schweiz zurückkehrte.

1969 baute er sein eigenes Tonstudio in Biel (Schweiz), wo er für Künstler aus der Jazz- und Pop-Szene Aufnahmen machte. 1972 gründete er eine Elektronik-Firma für Studiotechnik in London, die später nach Biel verlegt wurde. Er kaufte sich ein fahrbares Tonstudio zu und zeichnete Grossveranstaltungen professionell auf (unter anderem das "Montreux Jazz Festival"). Ebenfalls Anfang der 1970er Jahre begann an den Universitäten Zürich und Bern Rechtswissenschaften zu studieren, jedoch letztlich ohne Abschluss.

1974 erschienen dann unter seinem richtigen Namen seine ersten eigenen Lieder in deutscher Sprache. Er wurde bald im ganzen deutschsprachigen Raum bekannt und war auch in zahlreichen Fernsehsendungen zu Gast. Neben seinen eigenen Liedern schrieb er aber auch Texte für andere Künstler (unter anderen Katja Ebstein und Erika Pluhar). Herbert Grönemeyer nahm zwei seiner Lieder auf: "Ich hab' dich lieb" für sein Album Zwo (1981) und "Bloss geliebt" für das Album Gemischte Gefühle (1983) sowie in einer Neuaufnahme auf Unplugged (1995).

Ab Anfang der 1980er Jahre war Stephan Siulke als Liedermacher so erfolgreich, dass er mit seinen Titeln auch in die Hitparade kam. 1982 erschien sein wohl bekanntestes Lied "Uschi", mit dem im Juli Platz 3 der ZDF-Hitparade erreichte. Nach eigener Aussage handelt es sich um eine "Trotzreaktion auf pseudoemanzipierte blöde Zicken. Mit dem Song wollte ich all den Frauen den Spiegel vorhalten, die sich darüber aufregen, wenn sich ein Mann nach ihnen umdreht. Es gibt fast nichts schlimmeres, als wenn Frauen ihre Weiblichkeit verleugnen." 1982 veröffentlichte er auch das Buch Kekse, gefolgt von Liebe gibt's im Kino (1984).

1987 zog sich Sulke zunächst aus der Branche zurück. Ab 1991 arbeitete er mit einem Architekten in Berlin an verschiedenen Bauprojekten. Nach einer Entführung zog sich Sulke 1994 aus der Öffentlichkeit zurück. 1999 wagte er sich jedoch wieder an die Öffentlichkeit und veröffentlichte ein neues Album. 2000 war er auch wieder auf der Bühne zu sehen und tourte erfolgreich durch Deutschland und die Schweiz.

2002 trat Sulke auch als Maler und Bildhauer in Erscheinung. In Frankfurt am Main war seine Ausstellung "Bilder und Skulpturen von Stephan Sulke" zu sehen. 2005 schrieb er zusammen mit Christian Berg das Kindermusical "Heidi".

Auszeichnungen

  • 1963 Grand Prix du Premier Disque
  • 1977 Deutscher Schallplattenpreis "Nachwuchskünstler"
  • 1982 Deutscher Schallplattenpreis "Künstler des Jahres"
  • 1985 Ehrenpreis des Belgischen Rundfunks (BRT) für hervorragende Text-, Kompositions- und Interpretationsleistungen

Diskografie

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Konzertdaten

  • 1999: 03.11. TV - MDR, "Hier ab vier" - 22.11. TV - ARD, "Wunschbox" - 03.12. Radio - SWR 1, "Leute"
  • 2000: 26.02. DE-Halle, Steintorvarieté - 27.02. DE-Berlin, Passionskirche - 28.02. DE-Hamburg, St.Pauli Theater - 01.03. DE-Münster, Aula am Asee - 02.03. DE-Hannover, Capitol - 13.03. DE-München, Muffathalle - 14.03. DE-Wuppertal, Rex-Theater - 16.03. DE-Karlsruhe, Badnerlandhalle - 17.03. DE-Frankfurt am Main, Alte Oper / Mozartsaal - 18.03. DE-Stuttgart, Liederhalle Mozartsaal
  • 2001 "Ich mach's wieder!": 14.-15.10. DE-Berlin, Neues Berliner Kabarett-Theater - 17.10. DE-Hamburg, Kleine Musikhalle - 18.10. DE-Oberhausen, Ebertbad - 19.10. DE-Bremen, Kleine Glocke - 20.10. DE-Itzehoe, Theater Itzehoe - 22.10. DE-Bonn, Brückenforum - 23.10. DE-Köln, Millowitsch Theater - 24.10. DE-Düsseldorf, Savoy Theater - 25.10. DE-Koblenz, Café Sansibar - 27.10. DE-Bayreuth, Zentrum - 28.10. DE-Erlangen, E-Werk - 29.10. DE-Leonberg, Stadthalle - 30.10. DE-Hockenheim, Pumpwerk - 31.10. DE-Mainz, Frankfurter Hof - 02.11. DE-Heilbronn, Harmonie - 03.11. DE-Frankfurt am Main, Alte Oper - 04.11. DE-Kaiserslautern, Kammgarn - 05.11. LU-Luxemburg, Musik Konservatorium - 06.11. DE-Trier, Tuchfabrik

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