Peter, Sue und Marc/Biografie: Unterschied zwischen den Versionen

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Das 1968 gegründete Gesangs-Trio <b>[[Peter, Sue und Marc]]</b> bestand aus <b>[[Peter Reber]]</b> (Gitarre, Stimme), <b>[[Sue Schell]]</b> (Stimme) und <b>Marcel Dietrich</b> (Gitarre, Stimme). Bis zur Auflösung 1981 wurden rund 30 Singles und 15 LPs veröffentlicht, fast alle auf dem eigenen PSM-Label. Zu den bekanntesten Liedern gehören "Cindy", "Birds of Paradise", "Io senza te" und "Memory melody". Insgesamt wurden eine Million Tonträger abgesetzt. Das Trio trat an 1'000 Konzertemn und 100 mal im Fernsehen auf.
<b>[[Peter Reber]]</b> (Gitarre, Stimme), <b>[[Sue Schell]]</b> (Stimme) und <b>Marcel Dietrich</b> (Gitarre, Stimme) treffen sich erstmals 1968 in Sue Schells Wohnzimmer und singen zusammen Bob Dylans "The times they are a-changing". Schon im November 1968 findet am Berner "Zibelemärit" im Rahmenprogramm des Coop-Freizeitwerkes der erste Auftritt statt. Nach ihren Vorbildern Peter, Paul and Mary, deren Lieder sie nachsingen, nennen sie sich <b>[[Peter, Sue und Marc]]</b>. Zwei Jahre später erscheint die erste EP <i>Folksongs</i> (1970), die neben etlichen Coverversionen auch einige eigene Lieder enthielt. Im selben Jahr gewinnen duie drei beim Schweizer Fernsehwettbewerb "Le grande chance". Peter Reber beginnt am Klavier und an der Gitarre gezielt Lieder für das Trio zu schreiben.


Die Gründung fand 1968 in Sue Sue Schells Wohnzimmer statt und gemeinsam sang man Bob Dylans "The times they are a-changing". Schon im November fand am Berner "Zibelemärit" im Rahmenprogramm des COOP-Freizeitwerkes der erste Auftritt statt. Nach den Vorbildern Peter, Paul and Mary nannte man sich schlicht <b>Peter, Sue und Marc</b>. Bald darauf erschien die erste LP <i>FOLKSONGS</i>, die neben etlichen Coverversionen auch einige eigene Lieder enthielt. Peter Reber begann am Klavier und an der Gitarre gezielt Lieder für das Trio zu schreiben.
Mit "Les illusions de nos vingt ans" vertreten Peter, Sue und Marc die Schweiz am 3. April 1971 am Grand Prix Eurovision de la Chanson in Dublin und kommen bis Platz 12. Damit wurde das Trio besonders im Welschland beliebt und fährt fortan mit Marcs altem VW Käfer an alle möglichen Auftrittsgelegenheiten in der Westschweiz. Mit Liedern wie "Ein neuer Tag" und "Zigeuner" werden sie dann bald auch in der Deutschschweiz bekannter. Bald wird das Trio durch Sues schwarze Schäferhündin "Betsy" zum Quartett erweitert - der Platz im Auto wird dadurch noch kleiner. Peter Reber beginnt zur selben Zeit seine Zusammenarbeit mit dem Hamburger Texter <b>Rolf Zuckowski</b> (später: Rolf und seine Freunde). Wenig erfolgreich plaziert sich das Trio in den folgenden Jahren an der schweizerischen Vorausscheidung für den Grand Prix mit den Liedern "Es kommt ein Tag" (1973, ohne Plazierung), "Frei" (1974, Platz 2) und "Lève-toi soleil" (1975, Platz 2). Erfolgreich sind dagegen die drei Teilnahmen am "World Popular Song Festival" und beim Tokyo-Festival in Japan sowie Auftritte in bedeutenden Fernsehsendungen wie "Disco", "Musik aus Studio B", "Der heisse Draht", "Die aktuelle Schaubude" und viele andere.


Mit "Les illusions de nos vingt ans" vertraten Peter, Sue und Marc die Schweiz am 3. April 1971 am Grand Prix Eurovision de la Chanson in Dublin und kamen bis Platz 12. Damit wurde das Trio insbesondere im Welschland beliebt. Mit Liedern wie "Ein neuer Tag" und "Zigeuner" wurde man aber bald auch in der Deutschschweiz bekannter. Bald wurde das Trio durch Sues schwarze Schäferhündin "Betsy" zum Quartett erweitert. Peter Reber begann zur selben Zeit seine Zusammenarbeit mit dem Hamburger Texter <b>Rolf Zuckowski</b> (später: Rolf und seine Freunde). Wenig erfolgreich plazierte sich das Trio in den folgenden Jahren an der schweizerischen Vorausscheidung für den Grand Prix mit den Liedern "Es kommt ein Tag" (1973, ohne Plazierung), "Frei" (1974, Platz 2) und "Lève-toi soleie" (1975, Platz 2).
1976 schliesslich reisen Peter, Sue und Marc erneut für die Schweiz an den Grand Prix Eurovision und erreichen am 3. April in Den Haag mit "Djambo Djambo" Platz 4. Ab Frühjahr 1976 moderiert das Trio gemeinsam die monatliche Musiksendung "Das Fernseh-Kleintheater" und später "Szenenwechsel". Die Sendung wird in einem Cliquen-Keller in der Basler Altstadt gedreht, wo Peter Reber auch seine zukünftige Frau Livia kennenlernt. Im selben Jahr veröffentlichen die dreiihre erste englischsprachige LP und wechseln ins Profilager. Während Marc sich fortan hauptsächlich um die Konzertauftritte kümmert, betreut Peter Reber die Schallplattenproduktion. Ab 1976 veröffentlichen Peter, Sue und Marc ihre Lieder vorzugsweise auf dem eigenen Label PSM Records, ihr Zeichen ist ein dreiblättriges Kleeblatt mit den Buchstaben P, S und M in je einem Blatt. Ihre erste Single auf dem Label Philips ist <i>Like a seagull</i> (1976).


1976 schliesslich reisten Peter, Sue und Marc erneut für die Schweiz an den Grand Prix Eurovision und erreichten am 3. April in Den Haag mit "Djambo Djambo" den vierten Platz. Ab Frühjahr 1976 moderierte das Trio gemeinsam die Fernseh-Musiksendung "Das Fernseh-Kleintheater" und später "Szenenwechsel". Die Sendung wurde in Cliquen-Keller in der Basler Altstadt gedreht, wo Peter Reber auch seine zukünftige Frau Livia kennenlernte. Im selben Jahr veröffentlichte das Trio seine erste englischsprachige LP und wechselte ins Profilager. Während Marc sich fortan hauptsächlich um die Konzertauftritte kümmerte, betreute Peter Reber die Schallplattenproduktion.
Mit dem Anti-Walfang-Lied "Moby Dick" können Peter, Sue und Marc einen ersten grösseren Erfolg im Ausland verbuchen, unter anderem auch in Kanada. 1977 kommen mit "Cindy" und "Memory melody" die ersten internationalen Hits, die sich nicht nur in Deutschland, sondern sogar in Südafrika gut verkaufen. An der deutschen Vorausscheidung für den Grand Prix Eurovision erreicht das Trio mit "Charlie Chaplin" Platz 3. Gemeinsam mit <b>[[Pfuri, Gorps und Kniri]]</b> nehmen sie 1979 mit dem Lied "Trödler und Co" am Grand Prix Eurovision in Jerusalem teil, können damit aber nur den zehnten Platz belegen; offenbar können sich die Juries für das auf Abfallsäcken und Wasserschläuchen gespielte Lied nicht so recht begeistern - nur Österreich gibt das Maximum von zwölf Punkten.


Mit dem Anti-Walfang-Lied "Moby Dick" konnten Peter, Sue und Marc einen ersten grösseren Erfolg im Ausland verbuchen, u. a. auch in Kanada. 1977 kamen mit "Cindy" und "Memory Melody" die ersten internationalen Hits, die sich nicht nur in Deutschland, sondern sogar in Südafrika gut verkauften. An der deutschen Vorausscheidung für den Grand Prix Eurovision erreichte das Trio mit "Charlie Chaplin" Platz 3. Gemeinsam mit <b>Pfuri, Gorps und Kniri</b> nahm man 1979 mit dem Lied "Trödler und Co" am Grand Prix Eurovision in Jerusalem teil, konnte aber nur den zehnten Platz belegen, weil sich die Juries für den auf Abfallsäcken und Wasserschläuchen gespielten Song nicht so recht zu begeistern vermochte. Nur Österreich gab das Maximum von zwölf Punkten.
Am 4. April 1981 nehmen Peter, Sue und Marc in Dublin ein viertes und letztes Mal am Concours Eurovision teil und landen mit dem von [[Nella Martinetti]] getexteten "Io senza te" auf Platz 4; das Lied gibt es auch in einer deutschsprachigen Fassung. Damit sind Peter, Sue und Marc die einzigen Teilnehmer am Eurovision Song Contest, die in vier verschiedenen Sprachen für ihr Land angetreten sind: 1971 in Französisch, 1976 in Englisch, 1979 in Deutsch und 1981 in Italienisch.


Am 4. April 1981 nahmen Peter, Sue und Marc in Dublin zum vierten Mal am Concours Eurovision teil und landeten mit "Io senza te" auf Platz 4. Seit 1976 waren jedes Jahr zwei LPs erschienen und das Trio hatte mit Hits wie "Tom Dooley", "Scotty Boy", "Jerusalem" und "Charlie Chaplin" rund 1'000 Konzerte gegeben und an über 100 Fernsehsendungen mitgewirkt. Das Trio gab an der "Teleboy"-Silvestersendung 1981 sein letztes Konzert und löste sich anschliessend auf.
An der "Teleboy"-Silvestersendung 1981 geben Peter, Sue und Marc schliesslich ihr letztes Konzert und lösen sich dann auf. Seit 1976 waren jedes Jahr zwei LPs erschienen und das Trio hatte rund 1'000 Konzerte gegeben und an über 100 Fernsehsendungen mitgewirkt. Insgesamt waren rund 30 Singles und 15 LPs veröffentlicht und eine Million Tonträger verkauft worden, ab 1976 zumeist auf dem eigenen PSM-Label.


Peter Reber ging darauf mit seiner Frau auf einem Segelboot auf eine sieben Jahre dauernde Hochzeitsreise. Sue Schell versuchte mit dem späteren Jennifer Rush-Team Mende / DeRouge eine Solokarriere zu starten, war damit jedoch nicht sehr erfolgreich und befasst sich heute mit Yoga und Esoterik. Marcel Dietrich hat sich ganz aus dem Showgeschäft zurückgezogen.
Peter Reber geht anschliessend mit seiner Frau auf dem Segelboot "Cindy" auf eine sieben Jahre dauernde Hochzeitsreise, auf der sie 30'000 Seemeilen zurücklegen. Seit 1995 wohnt er in einem kleinen Bauernhaus ausserhalb von Bern. Sue Schell versucht mit dem späteren Jennifer Rush-Team Mende / DeRouge eine Solokarriere zu starten, ist damit jedoch nicht besonders erfolgreich und befasst sich heute mit Yoga und Esoterik. Marcel Dietrich hat sich ganz aus dem Showgeschäft zurückgezogen.
 
[[image:petersueundmarc200710_01.jpg|right|framed|Peter, Sue und Marc im Oktober 2007 in der Schweizer Fernsehsendung "Die grössten Schweizer Hits".]] Seither ist es zu drei "Wiedervereinigungen" gekommen: 1986 in der Sendung "Supertreffer", 2003 in einer Gala-Show zum fünfzigsten Geburtstag des Schweizer Fernsehens (wo sie eine aufgepeppte Version von "Cindy" spielten), sowie im Oktober 2007 in der Sendung "Die grössten Schweizer Hits" des Schweizer Fernsehens. Dank dem letztgenannten Auftritt schaffen die drei Lieder "Io senza te" (Platz 57), "Birds of Paradise" (Platz 62) und "Cindy" (Platz 67) nur dank Downloads den Wiedereinstieg in die offizielle Schweizer Single-Hitparade vom 11. November 2007. An ein eigentliches Comback des Trios ist dennoch nicht zu denken: "Man soll nie nie sagen. Aber es müsste schon im Rahmen wie dieser Sendung sein." (Peter Reber 2007)


== Besetzung ==
== Besetzung ==
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| 1968-1981 || <b>Marcel Dietrich</b> (Gitarre, Stimme) || geboren 1948 in Bern
| 1968-1981 || <b>Marcel Dietrich</b> (Gitarre, Stimme) || geboren 1948 in Bern
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| 1968-1981 || <b>[[Peter Reber]]</b> (Gitarre, Stimme) || geboren 1949 in Bern
| 1968-1981 || <b>[[Peter Reber]]</b> (Gitarre, Stimme) || geboren 28. April 1949 in Bern
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| 1968-1981 || <b>[[Sue Schell]]</b> (Stimme) || geboren 1950 in New York
| 1968-1981 || <b>[[Sue Schell]]</b> (Stimme) || geboren 1950 in New York
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Aktuelle Version vom 30. Juli 2011, 11:20 Uhr

Peter Reber (Gitarre, Stimme), Sue Schell (Stimme) und Marcel Dietrich (Gitarre, Stimme) treffen sich erstmals 1968 in Sue Schells Wohnzimmer und singen zusammen Bob Dylans "The times they are a-changing". Schon im November 1968 findet am Berner "Zibelemärit" im Rahmenprogramm des Coop-Freizeitwerkes der erste Auftritt statt. Nach ihren Vorbildern Peter, Paul and Mary, deren Lieder sie nachsingen, nennen sie sich Peter, Sue und Marc. Zwei Jahre später erscheint die erste EP Folksongs (1970), die neben etlichen Coverversionen auch einige eigene Lieder enthielt. Im selben Jahr gewinnen duie drei beim Schweizer Fernsehwettbewerb "Le grande chance". Peter Reber beginnt am Klavier und an der Gitarre gezielt Lieder für das Trio zu schreiben.

Mit "Les illusions de nos vingt ans" vertreten Peter, Sue und Marc die Schweiz am 3. April 1971 am Grand Prix Eurovision de la Chanson in Dublin und kommen bis Platz 12. Damit wurde das Trio besonders im Welschland beliebt und fährt fortan mit Marcs altem VW Käfer an alle möglichen Auftrittsgelegenheiten in der Westschweiz. Mit Liedern wie "Ein neuer Tag" und "Zigeuner" werden sie dann bald auch in der Deutschschweiz bekannter. Bald wird das Trio durch Sues schwarze Schäferhündin "Betsy" zum Quartett erweitert - der Platz im Auto wird dadurch noch kleiner. Peter Reber beginnt zur selben Zeit seine Zusammenarbeit mit dem Hamburger Texter Rolf Zuckowski (später: Rolf und seine Freunde). Wenig erfolgreich plaziert sich das Trio in den folgenden Jahren an der schweizerischen Vorausscheidung für den Grand Prix mit den Liedern "Es kommt ein Tag" (1973, ohne Plazierung), "Frei" (1974, Platz 2) und "Lève-toi soleil" (1975, Platz 2). Erfolgreich sind dagegen die drei Teilnahmen am "World Popular Song Festival" und beim Tokyo-Festival in Japan sowie Auftritte in bedeutenden Fernsehsendungen wie "Disco", "Musik aus Studio B", "Der heisse Draht", "Die aktuelle Schaubude" und viele andere.

1976 schliesslich reisen Peter, Sue und Marc erneut für die Schweiz an den Grand Prix Eurovision und erreichen am 3. April in Den Haag mit "Djambo Djambo" Platz 4. Ab Frühjahr 1976 moderiert das Trio gemeinsam die monatliche Musiksendung "Das Fernseh-Kleintheater" und später "Szenenwechsel". Die Sendung wird in einem Cliquen-Keller in der Basler Altstadt gedreht, wo Peter Reber auch seine zukünftige Frau Livia kennenlernt. Im selben Jahr veröffentlichen die dreiihre erste englischsprachige LP und wechseln ins Profilager. Während Marc sich fortan hauptsächlich um die Konzertauftritte kümmert, betreut Peter Reber die Schallplattenproduktion. Ab 1976 veröffentlichen Peter, Sue und Marc ihre Lieder vorzugsweise auf dem eigenen Label PSM Records, ihr Zeichen ist ein dreiblättriges Kleeblatt mit den Buchstaben P, S und M in je einem Blatt. Ihre erste Single auf dem Label Philips ist Like a seagull (1976).

Mit dem Anti-Walfang-Lied "Moby Dick" können Peter, Sue und Marc einen ersten grösseren Erfolg im Ausland verbuchen, unter anderem auch in Kanada. 1977 kommen mit "Cindy" und "Memory melody" die ersten internationalen Hits, die sich nicht nur in Deutschland, sondern sogar in Südafrika gut verkaufen. An der deutschen Vorausscheidung für den Grand Prix Eurovision erreicht das Trio mit "Charlie Chaplin" Platz 3. Gemeinsam mit Pfuri, Gorps und Kniri nehmen sie 1979 mit dem Lied "Trödler und Co" am Grand Prix Eurovision in Jerusalem teil, können damit aber nur den zehnten Platz belegen; offenbar können sich die Juries für das auf Abfallsäcken und Wasserschläuchen gespielte Lied nicht so recht begeistern - nur Österreich gibt das Maximum von zwölf Punkten.

Am 4. April 1981 nehmen Peter, Sue und Marc in Dublin ein viertes und letztes Mal am Concours Eurovision teil und landen mit dem von Nella Martinetti getexteten "Io senza te" auf Platz 4; das Lied gibt es auch in einer deutschsprachigen Fassung. Damit sind Peter, Sue und Marc die einzigen Teilnehmer am Eurovision Song Contest, die in vier verschiedenen Sprachen für ihr Land angetreten sind: 1971 in Französisch, 1976 in Englisch, 1979 in Deutsch und 1981 in Italienisch.

An der "Teleboy"-Silvestersendung 1981 geben Peter, Sue und Marc schliesslich ihr letztes Konzert und lösen sich dann auf. Seit 1976 waren jedes Jahr zwei LPs erschienen und das Trio hatte rund 1'000 Konzerte gegeben und an über 100 Fernsehsendungen mitgewirkt. Insgesamt waren rund 30 Singles und 15 LPs veröffentlicht und eine Million Tonträger verkauft worden, ab 1976 zumeist auf dem eigenen PSM-Label.

Peter Reber geht anschliessend mit seiner Frau auf dem Segelboot "Cindy" auf eine sieben Jahre dauernde Hochzeitsreise, auf der sie 30'000 Seemeilen zurücklegen. Seit 1995 wohnt er in einem kleinen Bauernhaus ausserhalb von Bern. Sue Schell versucht mit dem späteren Jennifer Rush-Team Mende / DeRouge eine Solokarriere zu starten, ist damit jedoch nicht besonders erfolgreich und befasst sich heute mit Yoga und Esoterik. Marcel Dietrich hat sich ganz aus dem Showgeschäft zurückgezogen.

Peter, Sue und Marc im Oktober 2007 in der Schweizer Fernsehsendung "Die grössten Schweizer Hits".

Seither ist es zu drei "Wiedervereinigungen" gekommen: 1986 in der Sendung "Supertreffer", 2003 in einer Gala-Show zum fünfzigsten Geburtstag des Schweizer Fernsehens (wo sie eine aufgepeppte Version von "Cindy" spielten), sowie im Oktober 2007 in der Sendung "Die grössten Schweizer Hits" des Schweizer Fernsehens. Dank dem letztgenannten Auftritt schaffen die drei Lieder "Io senza te" (Platz 57), "Birds of Paradise" (Platz 62) und "Cindy" (Platz 67) nur dank Downloads den Wiedereinstieg in die offizielle Schweizer Single-Hitparade vom 11. November 2007. An ein eigentliches Comback des Trios ist dennoch nicht zu denken: "Man soll nie nie sagen. Aber es müsste schon im Rahmen wie dieser Sendung sein." (Peter Reber 2007)

Besetzung

1968-1981 Marcel Dietrich (Gitarre, Stimme) geboren 1948 in Bern
1968-1981 Peter Reber (Gitarre, Stimme) geboren 28. April 1949 in Bern
1968-1981 Sue Schell (Stimme) geboren 1950 in New York