Martin Schenkel: Unterschied zwischen den Versionen

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{{country1|CH}} Schweizer Schauspieler und Sänger ; geboren 25. April 1968 in Basel (Schweiz), gestorben 27. März 2003 in Zermatt (Wallis, Schweiz)
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{{country1|CH}} Schweizer Schauspieler und Sänger


<b>Martin Schenkel</b> spielte schon als Jugendlicher Cello, Klavier, Gitarre und Schlagzeug. Nach der Steiner-Schule besuchte er die Schauspielschule in Bern und produzierte während dieser Zeit mit der Gruppe <b>Kapitel 1</b> das Album <i>Chronofossilien</i> (1992) mit berndeutschen Liedern von [[Mani Matter]].
geboren 25. April 1968 in Basel (Schweiz), gestorben 27. März 2003 in Zermatt (Wallis, Schweiz)
 
<b>Martin Schenkel</b> spielte schon als Jugendlicher Cello, Klavier, Gitarre und Schlagzeug. Nach der Steiner-Schule besuchte er die Schauspielschule in Bern und produzierte während dieser Zeit mit der Gruppe <b>Kapitel 1</b> das Album <i>Chronofossilien</i> (1993) mit berndeutschen Liedern von [[Mani Matter]].


Von 1994 bis 1999 wirkte er in der ersten vom Schweizer Fernsehen selbst produzierten Sitcom <i>Fascht e Familie</i> von Autor Charles Lewinsky mit. Darin spielte er den nichtsnutzigen Hänger Flip, der grundsätzlich keiner geregelten Arbeit nachging, aber mit seinen selbst beschriebenen T-Shirts das grosse Geld machen wollte. Für diese Rolle erhielt er zwei Prix Walos: einen für den "Publikumsliebling" sowie einen für die "beste Fiktions- und Unterhaltungssendung". Diese Sendung traf offenbar den Geschmack der schon damals zunehmend verblödenden Schweizer Fernsehzuschauer und wurde bereits einmal mit allen Folgen wiederholt, nicht zuletzt dank Flip und seinem immer wiederkehrenden Spruch "Kä Detail!" (Keine Details, bitte).
Von 1994 bis 1999 wirkte er in der ersten vom Schweizer Fernsehen selbst produzierten Sitcom <i>Fascht e Familie</i> von Autor Charles Lewinsky mit. Darin spielte er den nichtsnutzigen Hänger Flip, der grundsätzlich keiner geregelten Arbeit nachging, aber mit seinen selbst beschriebenen T-Shirts das grosse Geld machen wollte. Für diese Rolle erhielt er zwei Prix Walos: einen für den "Publikumsliebling" sowie einen für die "beste Fiktions- und Unterhaltungssendung". Diese Sendung traf offenbar den Geschmack der schon damals zunehmend verblödenden Schweizer Fernsehzuschauer und wurde bereits einmal mit allen Folgen wiederholt, nicht zuletzt dank Flip und seinem immer wiederkehrenden Spruch "Kä Detail!" (Keine Details, bitte).
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1997 begann Martin Schenkel als Rockmusiker aufzutreten und veröffentlichte die Alben <i>The shell</i> (1997) und <i>My own way</i> (2000), die sich beide in den Top 10 der Schweizer Hitparade plazieren konnten. Während seiner ganzen Musikerkarriere ging er oft auf Tournee und spielte viele Konzerte.
1997 begann Martin Schenkel als Rockmusiker aufzutreten und veröffentlichte die Alben <i>The shell</i> (1997) und <i>My own way</i> (2000), die sich beide in den Top 10 der Schweizer Hitparade plazieren konnten. Während seiner ganzen Musikerkarriere ging er oft auf Tournee und spielte viele Konzerte.


In der Verfilmung von Martin Franks Schwulenroman <i>Ter Fögi ische Souhung</i>, <i>F. est un salaud</i> (1998), hatte er eine Nebenrolle als Rich.
In der Verfilmung von Martin Franks Schwulenroman <i>Ter Fögi ische Souhung</i>, <i>F. est un salaud</i> (1998), hatte er eine Nebenrolle als Rich. 1998 zog er sich erstmals aufgrund eines Gehirntumors aus der Öffentlichkeit zurück. Er genas.  


Ab Oktober 1999 spielte er in der Schweizer Fernsehseifenoper <i>Lüthi und Blanc</i> von Autorin Katja Früh mit: in der Rolle des etwas glücklosen, eher melancholischen, aber gutherzigen Steve Meier. Nach 140 Folgen kündigte er im Dezember 2002 wegen seiner schweren Erkrankung seinen Rücktritt aus dem öffentlichen Leben an.
Ab Oktober 1999 spielte er in der Schweizer Fernsehseifenoper <i>Lüthi und Blanc</i> von Autorin Katja Früh mit: in der Rolle des etwas glücklosen, eher melancholischen, aber gutherzigen Steve Meier. Nach 140 Folgen kündigte er im Dezember 2002 wegen seiner schweren Erkrankung seinen Rücktritt aus dem öffentlichen Leben an.
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Martin Schenkel starb 34-jährig an den Folgen eines Gehirntumors. Er hinterliess eine Frau (Lucie) und einen dreijährigen Sohn (Jonah).
Martin Schenkel starb 34-jährig an den Folgen eines Gehirntumors. Er hinterliess eine Frau (Lucie) und einen dreijährigen Sohn (Jonah).
=== Besetzung ===
Martin Schenkels Gruppe bestand aus folgenden Mitgliedern:
* <b>2000:</b> Jean Pierre von Dach (Gitarre, Bass), Ewi Heusser (Gitarre), Pim Nieuwlands (Tasteninstrumente, Perkussion, Chor), Martin Schenkel (Stimme), Eddie Walker (Schlagzeug, Chor)


== Diskografie ==
== Diskografie ==


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Aktuelle Version vom 2. Juli 2011, 15:27 Uhr

Martin Schenkel

Schweizer Schauspieler und Sänger

geboren 25. April 1968 in Basel (Schweiz), gestorben 27. März 2003 in Zermatt (Wallis, Schweiz)

Martin Schenkel spielte schon als Jugendlicher Cello, Klavier, Gitarre und Schlagzeug. Nach der Steiner-Schule besuchte er die Schauspielschule in Bern und produzierte während dieser Zeit mit der Gruppe Kapitel 1 das Album Chronofossilien (1993) mit berndeutschen Liedern von Mani Matter.

Von 1994 bis 1999 wirkte er in der ersten vom Schweizer Fernsehen selbst produzierten Sitcom Fascht e Familie von Autor Charles Lewinsky mit. Darin spielte er den nichtsnutzigen Hänger Flip, der grundsätzlich keiner geregelten Arbeit nachging, aber mit seinen selbst beschriebenen T-Shirts das grosse Geld machen wollte. Für diese Rolle erhielt er zwei Prix Walos: einen für den "Publikumsliebling" sowie einen für die "beste Fiktions- und Unterhaltungssendung". Diese Sendung traf offenbar den Geschmack der schon damals zunehmend verblödenden Schweizer Fernsehzuschauer und wurde bereits einmal mit allen Folgen wiederholt, nicht zuletzt dank Flip und seinem immer wiederkehrenden Spruch "Kä Detail!" (Keine Details, bitte).

1997 begann Martin Schenkel als Rockmusiker aufzutreten und veröffentlichte die Alben The shell (1997) und My own way (2000), die sich beide in den Top 10 der Schweizer Hitparade plazieren konnten. Während seiner ganzen Musikerkarriere ging er oft auf Tournee und spielte viele Konzerte.

In der Verfilmung von Martin Franks Schwulenroman Ter Fögi ische Souhung, F. est un salaud (1998), hatte er eine Nebenrolle als Rich. 1998 zog er sich erstmals aufgrund eines Gehirntumors aus der Öffentlichkeit zurück. Er genas.

Ab Oktober 1999 spielte er in der Schweizer Fernsehseifenoper Lüthi und Blanc von Autorin Katja Früh mit: in der Rolle des etwas glücklosen, eher melancholischen, aber gutherzigen Steve Meier. Nach 140 Folgen kündigte er im Dezember 2002 wegen seiner schweren Erkrankung seinen Rücktritt aus dem öffentlichen Leben an.

Im Fernsehfilm Big deal (2001) von Markus Fischer spielter er den VIP-Chauffeur Robi Weber. Im Spielfilm White fear (Im Namen der Gerechtigkeit) (2002) spielte er die Hauptrolle des Dorfpolizisten Daniel Jentsch.

Martin Schenkel starb 34-jährig an den Folgen eines Gehirntumors. Er hinterliess eine Frau (Lucie) und einen dreijährigen Sohn (Jonah).

Besetzung

Martin Schenkels Gruppe bestand aus folgenden Mitgliedern:

  • 2000: Jean Pierre von Dach (Gitarre, Bass), Ewi Heusser (Gitarre), Pim Nieuwlands (Tasteninstrumente, Perkussion, Chor), Martin Schenkel (Stimme), Eddie Walker (Schlagzeug, Chor)

Diskografie

Datum Interpret Format Titel Bestellnummer Anmerkungen
1993
Kapitel 1 CD-DA Chronofossilien CH: Tabu / Sound Service 0815-1993
A 01 04:49 Kapitel 1 Eskimo Mani Matter
A 02 04:35 Kapitel 1 Ds Lied vo de Bahnhöf Volkslied (Kanada) ; Mani Matter
A 03 05:13 Kapitel 1 Dr Hansjakobli und ds Babettli Mani Matter
A 04 04:49 Kapitel 1 Di Strass won i drann wone Mani Matter
A 05 04:35 Kapitel 1 Arabisch Mani Matter als "Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama"
A 06 04:12 Kapitel 1 Warum syt dir so truurig? Mani Matter
A 07 05:30 Kapitel 1 Es het einisch eine gseit Ruedi Krebs
A 08 04:47 Kapitel 1 Hemmige Mani Matter
A 09 02:10 Kapitel 1 Dialog im Strandbad Mani Matter
A 10 05:05 Kapitel 1 I thought I knew Christoph Gujer ; Martin Schenkel
1997.04
Martin Schenkel CD Single Sometimes CH: FBM / EMI 7243 8 64026 2 2 EAN 0734286402622
CH #22
A 01 Martin Schenkel Sometimes
A 02 Martin Schenkel Miss you [Radio version]
A 03 Martin Schenkel Miss you [Complete version]
1997.04
Martin Schenkel CD-DA The shell CH: EMI 07243 8570892 3 CH #7
A 01 Martin Schenkel The shell
A 02 Martin Schenkel You say
A 03 Martin Schenkel Let your love show
A 04 Martin Schenkel Sometimes
A 05 Martin Schenkel Is it time
A 06 Martin Schenkel If I turn around
A 07 Martin Schenkel I can
A 08 Martin Schenkel I want to be
A 09 Martin Schenkel Miss you
A 10 Martin Schenkel Seven O Seven
A 11 Martin Schenkel Shotgun shack (Debbie and Jimmy)
A 12 Martin Schenkel Friends
A 13 Martin Schenkel Five star horse in a canoe
1999.10
Martin Schenkel begleitet von Tami CD Single Wenn immer CH: Muve 901992 Titellied der Fernsehserie "Lüthi und Blanc"
A 01 Martin Schenkel ; Tami Wenn immer [Radio edit]
A 02 Martin Schenkel ; Tami Wenn immer [Album version]
A 03 Martin Schenkel ; Tami Wenn immer [Remix]
2000.07
Martin Schenkel CD Single Day off CH: EMI 7243 8 89023 2 8 EAN 0724388902328
A 01 Martin Schenkel Day off [Radio edit]
A 02 Martin Schenkel Day off [Album version]
A 03 Martin Schenkel Jerk
2000.08
Martin Schenkel CD-DA My own way CH: EMI 07243 527662 2 2 EAN 0724352766222
CH #9
A 01 Martin Schenkel My own way
A 02 Martin Schenkel Nothing
A 03 Martin Schenkel Time spirit surfer
A 04 Martin Schenkel Driving rain
A 05 Martin Schenkel Someone
A 06 Martin Schenkel Day off [Album edit]
A 07 Martin Schenkel Pearlflyer
A 08 Martin Schenkel I thought I knew
A 09 Martin Schenkel Jerk
A 10 Martin Schenkel Let your mind go
A 11 Martin Schenkel Photograph
2000
Martin Schenkel CD Single Driving rain CH: EMI 7243 5 27662 2 2
EAN 7 24388 96262 9
A 01 Martin Schenkel Driving rain [Radio edit]
A 02 Martin Schenkel Driving rain [String mix]
A 03 Martin Schenkel Driving rain [Album version]

Filmografie

Datum Filmtitel
Alternativtitel
Drehbuch Regie Rolle Anmerkungen
1994-1999 Fascht e Familie Flip Fernsehserie
1997-2002 Lüthi und Blanc Steve Meier Fernsehserie
1998 F. est un salaud
= Der Traum vom schlafenden Hund = De Fögi isch en Souhund
= Ter Fögi ische Souhung = Fögi is a bastard
Rich
1999 Nordrand
2001 Big deal Robert Weber Fernsehfilm
2002 White fear (Im Namen der Gerechtigkeit) Daniel Jentsch Fernsehfilm
DVD (2006): EAN 7611372640478

Galerie

Weblinks

Herausgeber Sprache Webseitentitel Anmerkungen
Wikipedia ger Martin Schenkelwbm Enzyklopädischer Artikel
Die Weltwoche ger Martin Schenkel (1968-2003)wbm Nachruf von Charles Lewinsky

Alte Weblinks

Herausgeber Sprache Webseitentitel Anmerkungen
ger Martin Schenkel
http://www.martinschenkel.ch/
Offizielle Homepage