Compact Disc Database: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 7. Februar 2010, 14:49 Uhr

Die Compact Disc Database / CDDB enthält Informationen zu sehr vielen kommerziellen Audio-CDs (Interpret, Titel, Dauer der Stücke, Musikgenre), die entweder jeweils aus dem Internet geholt oder lokal gehalten werden können. Zur Zeit (Stand 21. Dezember 2008) sind 7.6 Millionen CDs mit 97.2 Millionen Titeln erfasst. Diese Informationen können mit vielen Audioenkodern und Ausiospielern abgerufen oder direkt über die CDDB-Webseite eingesehen werden.

Ein Audiospieler, der das CDDB-Format unterstützt, überprüft beim Einlegen einer Audio-CD anhand eines Hashs, ob sie schon bekannt ist. Wenn nicht, so wird eine Verbindung ins Internet geöffnet und versucht, die Daten dort auf einem CDDB-Server zu finden. CDDB-Programme greifen dazu auf das Inhaltsverzeichnis (engl. table of contents / TOC) einer CD zu. Sie kompilieren ein individuelles Bitmuster aus sämtlichen TOC-Daten (Track-Nummer, Länge usw.), über das sich jede Audio-CD ziemlich eindeutig identifizieren lässt. Danach überprüfen die Programme, ob die lokal auf dem Rechner abgespeicherte Datenbank die aktuell eingelegte Audio-CD kennt. Falls nicht, übertragen sie die TOC-Informationen an einen der weltweit verstreuten CDDB-Server. Der Anwender wird dabei aufgefordert, die fehlenden Informationen für andere Benutzer des CDDB-Angebots zu übermitteln.

Geschichte

CDDB wurde 1995 von Ti Kan und Steve Scherf entwickelt, 1998 gründeten sie die gleichnamige Firma. CDDB wurde von Escient übernommen und in Gracenote umbenannt. Gracenote hält seitdem die Rechte an der Datenbank. Im April 2008 wurde sie für den Preis von 260 Millionen US-Dollar von der Sony Corporation of America aufgekauft.

Eine Änderung der Lizenzbedingungen im Jahre 2001 und die Einführung eines geänderten Protokolls machten den kostenlosen Datenbankzugriff für kommerzielle Software und Shareware unmöglich (die Lizenzbedingungen von Gracenote erlauben hingegen den kostenlosen Zugriff für nicht-kommerzielle Software; Stand: 18. August 2007). Als Alternative wurden daraufhin die Freedb-Datenbank und das MusicBrainz-Projekt gegründet.

Weblinks

Herausgeber Sprache Webseitentitel Anmerkungen
FreeDB eng FreeDBwbm
Wikipedia ger Compact Disc Databasewbm Enzyklopädischer Artikel
Wikipedia eng CDDBwbm Enzyklopädischer Artikel
Wikipedia ger Freedbwbm Enzyklopädischer Artikel