Christa Williams: Unterschied zwischen den Versionen

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* dass Christa Williams nur einen Tag nach ihrer angeblichen "Zwillingsschwester" Rita (also Gitta Lind) am 10. November 1974 gestorben wäre. Das ist sie aber keineswegs - sie lebt noch, und das seit Jahren schon.
 
* dass Christa Williams nur einen Tag nach ihrer angeblichen "Zwillingsschwester" Rita (also Gitta Lind) am 10. November 1974 gestorben wäre. Das ist sie aber keineswegs - sie lebt noch, und das seit Jahren schon.
  
== Filmografie ==
 
 
Christa Williams wirkte in folgenden Filmen mit,
 
 
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! width=10% | Premiere
 
! width=50% | Filmtitel<br><small>Alternativtitel</small>
 
! width=10% | Regie
 
! width=10% | Rolle
 
! width=20% | Anmerkungen
 
|-
 
| 1957.11.18 || <b>Die Beine von Dolores</b> || Géza von Cziffra || Sängerin ||
 
|-
 
| 1957.11.29 || <b>Nachts im Grünen Kakadu</b> || Georg Jacoby || Sängerin ||
 
|-
 
| 1959.04.21 || <b>Ontdek de ster</b> || Lode Hendrickx || Christa Williams || Fernsehserie (Talentshow)
 
|-
 
| 1959.00.00 || <b>Bobby Dodd greift ein</b> || Géza von Cziffra || ||
 
|-
 
| 1959.08.12 || <b>Alle Tage ist kein Sonntag</b> || Helmut Weiss || Barsängerin ||
 
|-
 
| 1960.04.18 || <b>Das hab ich in Paris gelernt</b> || Thomas Engel || Dr. Brigitte Freyer ||
 
|-
 
| 1960.07.15 || <b>Pension Schöller</b> || Georg Jacoby || Fritzi ||
 
|-
 
| 1961.00.00 || <b>Schlagerparade 1961</b> || Franz Marischka || Christa Williams ||
 
|-
 
| 1963.01.16 || <b>Unsinn mit Dorus</b> || || || Fernsehfilm
 
|-
 
| 1966.01.31 || <b>Zwischenmahlzeit</b> || || || Fernsehserie (Staffel 4, Folge 1)
 
|}
 
  
 
== Galerie ==
 
== Galerie ==

Version vom 21. November 2009, 22:46 Uhr

Christa Williams

country DE.gif Deutsche Schlagersängerin ; geboren 5. Februar 1926 in Trier als Christa Bojarzin

Diskografie Filmografie Galerie Weblinks|

Christa Bojarzin wurde in Trier geboren und wuchs in Gelsenkirchen-Erle an der Weststrasse auf. Sie studierte erst an der Folkwang Hochschule im Ruhrgebiet. Am Münchner Konservatorium begann sie dann ein Studium für Gesang und Harfe, welches sie an der Hochschule für Musik in München fortsetzte, obwohl ihre Liebe inzwischen dem Jazz gehörte. Vor allem die Musik von Ella Fitzgerald beeindruckte sie sehr. Schliesslich sang sie 1957 beim Bayerischen Rundfunk vor und erhielt auf Anhieb einen Plattenvertrag.

1958 hatte sie unter dem Künstlernamen Christa Williams zusammen mit Jo Roland ihren ersten Hit, "Himmelblaue Serenade". 1959 nahm sie mit den Liedern "Mein kleines Lied" (mit Jo Roland), "Mit küssen fängt die Liebe an", "Die Spieldose" (mit Jo Roland) und "Irgendwoher" an der Schweizer Vorausscheidung für den Grand Prix Eurovision de la Chanson européenne teil. Mit "Irgendwoher" konnte sie sich für die Teilnahme qualifizieren und belegte damit am 11. März 1959 in Cannes den vierten Platz. Im selben Jahr sang sie mit Gitta Lind, die ebenfalls wie sie aus Trier stammte, im Duett die Lieder "Ohne dich (Near you)" und das erfolgreiche "My happiness (Immer will ich treu dir sein)". 1960 spielte sie im Film Pension Schöller mit und sang darin das Lied "Sag nicht ja". Ende desselben Jahres folgte die Soloaufnahme "Pilou, pilou (Was für ein schöner Klang)".

An der deutschen Vorausscheidung für den Grand Prix am 25. Februar 1961 in Bad Homburg konnte sie sich mit "Pedro" nicht für die Teilnahme qualifizieren. Dafür veröffentlichte sie 1961 gemeinsam mit Gitta Lind die Duette "Vaya con dios" und "Blueberry Hill". Mit ihren vielen Radio- und Fernsehverpflichtungen sowie zahlreichen Tourneen zählte Christa Williams um 1960 zu den meistbeschäftigten deutschen Unterhaltungskünstlerinnen. 1961 verliess sie die Plattenfirma Decca und wechselte zu Ariola, konnte dort aber nicht an ihre alten Erfolge anknüpfen.

1962 heiratete sie den Pianisten Albrecht Huwig, den sie aus ihrer Studienzeit kannte. 1968 zog sich Christa Williams aus dem Showgeschäft zurück und gründete mit ihrem Mann in München eine Musikschule. Heute lebt sie zurückgezogen im Münchener Stadtteil Obermenzing.

Gitta Lind und Christa Williams

Im World Wide Web wird Christa Williams häufig mit ihrer zeitweiligen Duettpartnerin Gitta Lind verwechselt und es finden sich falsche Angaben wie

  • dass Christa Williams am 17. April 1925 geboren sei - das ist aber Gitta Linds Geburtsdatum.
  • dass Christa Williams und Gitta Lind Schwestern oder sogar Zwillingsschwestern gewesen wären. Das waren sie natürlich nicht. Immerhin stammten aber beide ursprünglich aus Trier.
  • dass Christa Williams' Geburtsname Rita Bojarzin, Rita Gracher, Rita Braun oder Rita Paul sei. Tatsächlich wurde aber Gitta Lind am 17. April 1925 in Trier als Rita Gracher geboren - sie war viermal verheiratet (in zweiter Ehe 1951 auch kurzzeitig mit Joachim Fuchsberger) und hiess zuletzt Rita Brown. Sie starb am 9. November 1974 in Tutzing und liegt auf dem Hauptfriedhof Tier begraben.
  • dass Christa Williams nur einen Tag nach ihrer angeblichen "Zwillingsschwester" Rita (also Gitta Lind) am 10. November 1974 gestorben wäre. Das ist sie aber keineswegs - sie lebt noch, und das seit Jahren schon.


Galerie

Film Alle Tage ist kein Sonntag (1959).

Film Pension Schöller (1960).

Lieder

Irgendwoher

Fremder Himmel, fremde Sterne, endlos wie die Ewigkeit
Such' ich rastlos in der Ferne traurig die Vergangenheit

Irgendwoher, kommt über's Meer eine Liebesmelodie
Sehnsucht und Schmerz, er fült mein Herz
Uns're Zeit vergess' ich nie

Du, Märchen vom Glück, bitte komm' doch zurück
Lass' mich nicht einsam sein
Ich wusste ja nicht, dass das Herz mir einst bricht
Warum bin ich so allein?

Irgendwoher, kommt über's Meer diese Liebesmelodie
Wenn du auch längst, nie mehr dran denkst
Diese Zeit vergess' ich nie

Du, Märchen vom Glück, bitte komm' doch zurück
Lass' mich nicht einsam sein
Ich wusste ja nicht, dass das Herz mir einst bricht
Warum bin ich so allein?

Irgendwoher, kommt über's Meer diese Liebesmelodie
Wenn du auch längst, nie mehr dran denkst
Diese Zeit vergess' ich nie
Diese Zeit vergess' ich nie

Weblinks

"Irgendwoher" am "Grand Prix Eurovision de la Chanson européenne":
Herausgeber Sprache Webseitentitel Anmerkungen